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Das Resonanzgesetz – Teil I ODER Warum passiert das immer mir?

Veröffentlicht am August 27th, 2014

Warum haben die anderen mehr Glück als ich? Warum fällt mir Vieles so schwer? Warum bin ich überhaupt aufgestanden, nachdem sich da doch schon abgezeichnet hat, dass der bevorstehende Tag nur Negatives mit sich bringen wird?

Haben Sie sich eine der obigen Fragen so in der Art auch schon das ein oder andere Mal gestellt?

Was wäre, wenn wir selbst für unseren Erfolg oder Misserfolg, für unser Glück oder Unglück, für den Grad unserer Freude etc. verantwortlich wären? Ja, sie haben richtig gelesen! Und ob Sie es glauben oder nicht: Dem ist wirklich so. Schon Henry Ford hat Folgendes erkannt: Ob Du glaubst, dass Du es kannst. oder ob Du glaubst, dass Du es nicht kannst; Du hast in beiden Fällen Recht!

So wie alles andere unterliegt auch der Mensch dem Gesetz der Resonanz (abgeleitet vom lateinischen Wort resonare = zurückklingen, wiederhallen). Ein Radio zum Beispiel kann in einem bestimmten Augenblick auch nur den Sender empfangen und wiedergeben, auf den es eingestellt ist. Gleichsam kann ein Mensch auch nur die Gefühle und Gedanken spiegeln, auf er in dem Augenblick fokussiert ist. Drehen sich seine Gedanken um negative Dinge wie etwa Hass oder Missgunst, so ist er in dem Augenblick unempfänglich für die schönen Dinge des Lebens. Bei einer derartigen Frequenzeinstellung nehmen wir um uns herum nur die Dinge wahr, mit denen wir in ein und derselben Resonanz schwingen.

Machen Sie sich in dem Zusammenhang bitte bewusst: Jeder Gedanke, den wir denken, zieht im Rahmen des Resonanzgesetzes ähnliche oder gleichartige Gedanken an; jedes Gefühl, das wir fühlen, somit auch ähnliche oder gleichartige Gefühle. Ich möchte Sie ermuntern, Ihre Gedanken und Handlungen des Öfteren mal durch die Brille des Resonanzgesetzes zu betrachten. Und wenn Sie das tun, dann probieren Sie doch einfach mal Folgendes aus:

Lächeln Sie einen Menschen an, und Sie werden merken, dass Sie ein Lächeln zurückerhalten.

Denken Sie an einen Moment in Ihrem Leben, an dem Sie sich ausgesprochen glücklich gefühlt haben. Sie werden innerhalb kürzester Zeit bemerken, wie sich Ihre aktuelle Gefühlslage automatisch zum Positiven hin verändert. In diesem Gefühlszustand werden Sie dann auch glückliche Menschen und Dinge anziehen.

Im umgekehrten Fall werden Sie merken,

– dass Sie immer einsam sein werden, wenn Sie sich einsam und allein gelassen fühlen;

– dass Sie im Laufe eines Tages mit immer mehr ärgerlichen Situationen konfrontiert werden, wenn Sie schon mit einem Gefühl des Ärgers aufstehen und mit diesem Gefühl aus dem Haus gehen.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das Leben, so wie es uns entgegentritt, immer ein Spiegelbild unserer Gefühle und Gedanken ist. Wir erschaffen uns unsere Umwelt somit selbst. Und nur wir selbst sind somit für unser Leben, unser Wohlbefinden, unser Glück und unsere Freude verantwortlich.

Ob Du glaubst, dass Du es kannst. oder ob Du glaubst, dass Du es nicht kannst; Du hast in beiden Fällen Recht!

Klaus Linten